Landtagswahl 2018

Grundlagen

Nach der Niedersächsischen Verfassung, Artikel 9, muss die nächste Landtagswahl frühestens 56 Monate und spätestens 59 Monate nach Beginn der Wahlperiode durchgeführt  werden.
Da die jetzige 17. Wahlperiode am 19.02.2013 begann, muss die Landtagswahl zwischen dem November 2017 und dem Januar 2018 stattfinden.
Der Wahltermin wurde von der Landesregierung auf den 14. Januar 2018 festgelegt.

 

(Grafik: SPD Börde Lamstedt)

Für die Landtagswahl ist Niedersachsen in 87 Wahlkreise für die Direktmandate aufgeteilt. Durch Fusionen von Gemeinden mussten Wahlkreise neu geschnitten werden. Davon ist  auch der Landkreis Cuxhaven betroffen. Dort waren recht erhebliche Änderungen nötig. Die Neuaufteilung der Wahlkreise im Landkreis Cuxhaven können Sie der rechten Grafik entnehmen. Im Wahlkreis 59 wurden 2 Gemeinden aus dem benachbarten Landkreis Osterholz hinzugefügt, damit die Wählerzahlen wieder in etwa gleich groß sind.

 

Die Bedeutung von Erst- und Zweitstimme auf dem Stimmzettel:
Das Wahlrecht in Niedersachsen ist ein Mischwahlrecht. Es vereinigt die Mehrheitswahl (Direktkandidaten) und Verhältniswahl (Parteilisten).
Der Landtag besteht aus 135 Abgeordneten. davon werden 87 über die Erststimmen als Direktkandidaten in den Wahlkreisen gewählt.
Nach dem Anteil der Zweitstimmen wird die Sitzverteilung und damit die Größe der Fraktionen festgelegt. Die Zweitstimmen entscheiden also über die Zusammensetzung des Landtages und damit auch über den Ministerpräsidenten.
Bekommt eine Partei mehr Direktmandate, als ihr nach den Zweitstimmen zustehen (Überhangmandate), muss der Landtag vergrößert werden, damit die anderen Parteien auch auf die ihnen zustehende Abgeordnetenzahl kommen können. Dazu wird der Landtag um die Ausgleichsmandate vergrößert (die doppelte Zahl der Überhangmandate). Damit entspricht die Sitzverteilung im Landtag der Verteilung der Zweitstimmen.