Flugabwehrgelände auf dem Bullenberg wird zivil

Flarak Bullenberg

Der Eingang zur Flugabwehr- stellung

 

Über drei Jahrzehnte prägten graue Gebäude, Radaranlagen, ein Sendeturm für den militärischen Richtfunk und Hawk-Raketen auf der höchsten Erhebung (52 m über NN), dem Bullenberg, weithin sichtbar die Landschaft in der Börde Lamstedt. Hinweise auf Schusswaffengebrauch und hohe Zäune verwehrten den Zugang.
Das hat endlich ein Ende.

Nach Presseberichten hat nun die Samtgemeinde Börde Lamstedt das ehemalige Flarak-Gelände von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gekauft. Damit ist der Weg frei für eine zivile Nutzung des Geländes. Wesentlichen Anteil daran hat der Verein "De Bullenbargers" aus Lamstedt-Nindorf, der nun für die öffentliche Nutzung in der Verantwortung steht. Das Nutzungskonzept wurde bereits vom Gemeinderat Lamstedt genehmigt.

Mittlerweile steht ein neuer Funkturm auf dem Bullenberg. Er dient dem digitalen Behördenfunk. Die Antenne ist allerdings noch nicht in Betrieb genommen worden. Unter der Adresse www.bundesnetzagentur.de sind in der EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur Informationen zu ortsfesten Funksendeanlagen (Montagehöhe, Hauptstrahlrichtung, Sicherheitsabstände und Feldstärkemessungen) einsehbar.

Leider konnte die SPD-Fraktion auf Grund der Mehrheitsverhätnisse im Gemeindrat Lamstedt diesen Standort für die Errichtung des Turms im Sinne der Nindorfer Bürger nicht verhindern.

Zur näheren Information zeigen wir den Artikel im Börde Boten der SPD Börde Lamstedt vom März 2011.

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    Kommunalpolitik     Niedersachsen
 

 


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